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Presse 2005Wochenspiegel, 13.07.2005 Corazza/Rothe diesmal unschlagbar110 Starter ließen bei 24. ADMV Vogtlandrallye die Reifen quietschenvon Kevin ZemanikPlauen. Die 24. Ausgabe der Vogtlandrallye ist Vergangenheit. Letztendlich fanden 110 Starter den Weg ins Vogtland, von denen 25 frühzeitig die Segel streichen mussten. Mit dem Verlauf der Veranstaltung waren die Organisationsmitglieder um Uwe Langheinrich sehr zufrieden, zumal man in diesem Jahr keine Verletzungen zu verzeichnen hatte. Bei besten Bedingungen konnte man vor allem den Kampf um den Gesamtsieg zwischen den DBM-Piloten Peter Corazza/ Steffen Rothe (Mitsubishi) und den Vorjahressiegern Frank Richert /Doreen Plischkaner (Ford) beobachten. Während der Sieg in der Klasse über 3 Liter Hubraum nach Unfall des einzigen Konkurrenten Ralf Reimann (Subaru) bei Richert landete, verfehlte er den Gesamtsieg um gut 35 Sekunden und belegte Platz zwei hinter Peter Corazza. Dieser fuhr von den ersten Metern an eine perfekte Rallye und sicherte sich neben dem Sieg in seiner Klasse den Gesamtsieg sowie alle Bestzeiten. In der seriennahen Klasse N3 bis 2 Liter Hubraum gewann der ebenfalls aus der Deutschen Rallye-Meisterschaft bekannte Bernd Knüpfer mit Co-Pilot Marco Tausch (Opel Astra) vor dem Thüringer Renault-Fahrern Jens Flach/Alexander Hirsch und den ADMV Pokal-Leadern Mark Muschiol /Claudia Harloff. In der kleinsten seriennahen Klasse bis l600 ccm waren die Vertreter aus der DRM ebenso erfolgreich. Mit Michael Windmüller/Marco Hohloch gewannen zwei Protagonisten des ADAC Junior-Cups die Klasse. In einem wunderschönen Opel Ascona konnten sich die Marktredwitzer Jörg Unglaub und Stefan Käppel in der Gruppe H bis 2 Liter durchsetzen. Die Klasse bis 1600 ccm der Gruppe H waren erwartungsgemäß die Teams des VMC Plauen ganz vorn anzutreffen. Stephan Haupt/Andre Jockusch griffen in der Reifenauswahl daneben und litten mit zunehmender Distanz unter herben Gripverlust was den souveränen 2. Platz jedoch nicht verhinderte. Sven Tröger/Doreen Zemanik attackierten auf der zweiten Schleife und setzen sich um 22 Sekunden ab, was den Sieg in dieser Klasse sowie den 4. Gesamtrang bedeutete. Die stark besetzte Klasse bis 1300 ccm war fest in der Hand der Piloten der Nissan Micras. Schnellster waren hier die Zwickauer Markus Puschmann / Marcel Heuer. Bei den Trabis gewannen Jeffrey Wiesner/Robert Patitz. Neben den Trabis mauserte sich Sven Knorr in seiner eigentlich für Wüstenrallyes aufgebauten Mercedes M-Klasse zum echten Publikumsliebling. Er ignorierte, dass weit und breit kein Sand zu sehen war und geigte mächtig auf. Aufgrund der selektiven und anspruchsvollen Wertungsprüfungen kamen Fahrer wie Zuschauer wieder voll auf ihre Kosten. Freie Presse, Montag, 11.07.2005 Favorit lässt der Konkurrenz keine ChanceMotorsport: Peter Corazza aus dem Erzgebirge gewinnt mit Copilot Steffen Rothe (Plauen) 46. Auflage der VogtlandrallyeVon Frank Hommel und Lutz HergertPlauen. Überlegen hat der Favorit Peter Corazza aus Oelsnitz im Erzgebirge die 46. Vogtlandrallye am Samstag gewonnen. An jedem der sechs Wertungspunkte fuhr der Mitsubishi-Pilot Bestzeit. Am Ende betrug sein Vorsprung fast schon die Ewigkeit von 36 Sekunden. Doch ein Siegerpokal blieb auch im Vogtland. Der ging an Corazzas Beifahrer Steffen Rothe aus Plauen. "Unser erster Gesamtsieg daheim bei der Vogtlandrallye, das ist total genial", freute sich Rothe. Auch Corazza, der bei den Deutschen Rallye-Meisterschaften nach fünf von acht Läufen immerhin auf dem vierten Platz zu finden ist, freute sich sehr über den Sieg. Ist der doch ein gutes Omen für die nächsten Aufgaben bei der DM-Rallye in der Eifel in zwei Wochen. Dann wird aber nicht der Plauener Rothe, sondem Corazzas angestammter Copilot René Tonn aus Eisenach im Beifahrersitz Platz nehmen. Die Vogtlandrallye war für Peter Corazza trotzdem mehr als nur eine gelungene Übung. Endlich mal wollte der Vorjahreszweite ganz oben auf dem Podium stehen. Das hat geklappt, und er zog ein zufriedenes Fazit: ,,Eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Streckenführung war wirklich sehr anspruchsvoll. Immer wieder wechselte der Belag zwischen glatt und griffig, da musste man höllisch aufpassen. Zum Glück hat auch das Wetter gepasst, sonst hätte es noch gefährlich werden können." Selbst Vorjahressieger Frank Richert, dem diesmal mit seiner Copilotin Doreen Plischkaner im Ford Escort nur der zweite Platz vor Bernd Knüpfer und Marco Tausch blieb, ärgerte sich nicht allzu sehr. ,,Der Peter ist einfach zu gut drauf, fühlt sich in seinem Auto zu wohl, da kannst du nichts machen. Wir hatten die Chancen eines Außenseiters. Wär's im letzten Jahr normal gelaufen, hätte er da schon gewinnen müssen", erklärte der Berliner Richert vom Ruppiner RSG, "und, die Strecke war wirklich topp. Nur schade: Es kamen nicht so viele Zuschauer wie beim letzten Mal." Im Gebiet zwischen Schneckengrün, Rößnitz, Rodau, und dem Burgstein blieb es trotz donnernden Auspuffrohren, quietschenden Reifen und aufgewirbeltem Splitt bei einigen harmlosen Blechschäden. "Wir sind sehr zufrieden", bekundete Kevin Zemanik vom Veranstalter, dem VMC Plauen, "gute Stimmung, keine größeren Unfälle, und die Strecke kam bei den Fahrern wirklich sehr gut an." Insgesamt hatten 110 Starter den Weg ins Vogtland gefunden, von denen 25 durch technischen Defekt oder die Auswirkungen eines Unfalls die Segel streichen mussten, so Zemanik. Die Veranstalter registrierten im Fahrerlager eine positive Resonanz. Wenn auch etwas weniger Zuschauer an den Strecken standen, so kamen doch die Piloten aufgrund der selektiven und anspruchsvollen Wertungsprüfungen voll auf ihre Kosten. Der Vogtländische Motorsportclub Plauen freute sich, dass er von so vielen Sponsoren und Helfern unterstützt wurde, berichtet Zemanik. Nach seinen Worten sollen auch im nächsten Jahr die Rallyemotoren wieder durchs Vogtland dröhnen. In den nächsten Tagen wird abgerechnet und dann beginnen auch schon wieder die Vorbereitungen auf die nächste Veranstaltung. Eine größere Veranstaltung, wie im Jahr 2001 als die Vogtländer gemeinsam mit einem anderen Verein einen Lauf zur Deutschen Meisterschaft organisiert hatten, ist zur Zeit nicht drin. ,,Dazu sind wir mit 47 Mitgliedern zu klein. Außerdem wird die Veranstaltung noch teurer", erklärt Zemanik. Die Vogtlandrallye ist auf der unteren Kategorie der Meisterschaftsläufe in Deutschland angesiedelt und ermöglicht so den Einstieg in die Rallyeszene. Verschiedene Bewertungen fließen in die Statistik der Sachsen- und Thüringenmeisterschaft ein. Freie Presse, Freitag, 08.07.2005 130 Autos jagen mit Vollgas über LandstraßenMotorsport: 24. Vogtlandrallye startet morgen Mittag in Plauen - Bis zum Abend sechs Wertungsprüfungen auf drei StreckenabschnittenPlauen. Zur 24. Auflage der ADMV Vogtlandrallye werden an diesem Wochenende 130 Autobesatzungen aus mehreren Bundesländern erwartet, die um Punkte in sechs verschiedenen Wertungskategorien kämpfen. Uwe Langheinrich, der Vorsitzende vom Vogtländischen Motorsportclub (VMC) Plauen, war positiv überrascht vom regen Zuspruch. Bis vorige Woche gab es schon über 100 Meldungen. Mit Peter Corrazza (Mitsubishi), Frank Richert (Ford) und Bernd Michel (Opel) haben sich auch die drei Gesamtsieger des vergangenen Jahres in die Nennliste eingetragen. Heiß her geht es sicher auch in der Klasse bis 1300 ccm, in der sich die ADMV-Pokal-Zweiten Brühl/Ellmer unter anderem im direkten Duell auf den Strecken an den derzeit Dritten, Tautenhahn/Polster (Skoda) und dem einheimischen David Langheinrich (Trabant 1.1) messen müssen. Trabant-Historie neu belebt Sehr viel Historie haben die Kandidaten des gut besetzten Trabant-Starterfeldes zu bieten. Wenn auch die Rallye-Trabis der heutigen Generation dem technischen Standard zu DDR-Zeiten bei weitem entwachsen sind, erinnert der kernige Zweitakt-Sound an vergangene Motorsport-Tage und lässt das Herz so manchen Nostalgikers sicher höher schlagen, meinen die Veranstalter. Nahezu 8o PS entwickeln dabei die zwei Zylinder der Favoriten-Fahrzeuge. Etwas kraftvoller kommen die Protagonisten der Klasse bis 1600 ccm daher. Mit bis zu 200 PS und Drehzahlen über 8ooo geht es morgen ab 12 Uhr' an den Start, der sich in Plauen am Auto-Centrum Carl (ACC) an der Moorstraße befindet (heute, 19 Uhr beginnt dort zudem die technische Abnahme aller Fahrzeuge). In dieser Kategorie dürfte der Sieg wohl unter den mit Heimvorteil startenden Teams Haupt/Jockusch und Tröger/Zemanik ausgefochten werden. Kraftprotze auf Tempojagd Sehr gut besetzt ist heuer auch die Kategorie der Fahrzeuge mit zwei Liter Hubraum. Die Kraftprotze glänzen mit brachialer Motorgewalt. Sie kommen meist als Opel Manta oder Kadett daher und lassen durch ihre manchmal schon zwei Jahrzehnte auf dem Buckel die Zuschauer staunen und an frühere Jahre zurück denken. Danny Galle ist einer aus dieser Truppe, der sogar die Sachsen-Rallye als Gesamtbester beenden konnte. Mit Corrazza und Richert ist die Kategorie der AllradAutos mit mehr als zwei Liter Hubraum ebenso imposant vertreten. Großer Beliebtheit erfreuen sich darüber hinaus die Teilnehmer der sogenannten Youngtimer-Klasse. Auch die Fahrer dieser Kategorie werden mit ihren technischen Feinheiten der Fiat 128, Opel Records, Asconas und 2002 BMW's die Zuschauer ein weiteres Mal erfreuen. Das Teilnehmerfeld mit vielen leistungsstarken Piloten verspricht Motorsport vom Feinsten. Zudem hat das ACC einen "Tag des Motorsport" oranisiert, bei dem man unter anderem Renn- und Rallyeboliden des VW-Konzerns bestaunen kann. Zu sehen ist auch das Begleitfahrzeug von Jutta Kleinschmidt bei der Rallye Paris — Dakar, es handelt sich um einen Touareg Vio TDI. Der Start der Fahrzeuge erfolgt am ACC morgen von 12 bis 14 Uhr. Wer die Autos lieber in Aktion sehen will, sollte sich zu den Wertungsprufungen begeben. Es gibt drei Streckenabschnirte, die bis zum Abend zweimal durchfahren werden. Der erste Durchgang von Siebenhitz nach Rodau beginnt 12.30 Uhr. Eine weiterer Wertungslauf findet im Raum Rößnitz — Leubnitz — Schneckengrün statt. Den Abschluss bilden die Prüfungen von Geilsdorf nach Dehles Nachdem das letzte Fahrzeug gegen 19.45 Uhr das Ziel erreicht hat, wird in Plauen als krönender Abschluss die Siegerehrung vorbereitet. Nach Auswertung der Zeiten sowie der Strafpunkte ist sie ab 22 Uhr geplant. (bw/kez)
MotorsportVMC meldet neues Rallye-TeamPlauen (kare/dore).Die Mitglieder des VMC werden auch in dieser Saison die vogtländischen Fahnen in Sachen Motorsport hochhalten. Im Vordergrund steht die Vorbereitung der 24. ADMV Vogtlandrallye, die am 09. Juli ausgetragen wird. Der Durchstarter der letzen ADMV-Pokal-Saison, Klaus Rothe, muss pausieren. Sein Toyota Starlet ist noch nicht wieder einsatzbereit. Einer der wenigen, die richtig angreifen wollen ist Sven Tröger. Der jüngere der beiden Großfriesener Vollblut-Rallyebrüder, hat sich mit Doreen Zemanik eine gestandene Co-Pilotin ins Cockpit geholt. Sie gewann in der vergangenen Saison mit Aaron Burkhart den ADAC-Junior-Cup und freut sich, ihre Erfahrungen mit ins Team einzubringen. Mit einem neu aufgebauten Honda von Tröger Fahrzeugtechnik versucht man an die Erfolge der letzen Jahre anzuknüpfen. Sven Knorr, der die Rallye-Dakar 2006 als sein Fernziehl sieht, wird wie in der Saison 2004 einige Marathon-Rallyes bestreiten. Der VMV freut sich dieses Jahr euch ein neues Team in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Vater Klaus Peter Schürer und Sohn Alexander Schürer starten mit einem Ford Fiesta XR 2 in der Gruppe H bis 1600 ccm. Frank Reuschel, Jan Patitz, Marcel Ludewig, Lars Kober, Rüdiger Conrad und Steffen Rothe planen aus beruflichen beziehungsweise privaten Gründen nur sporadische Einsätze. Sehr gut sieht es dagegen bei Uwe Geipel aus. In seinem Team werden drei Toyota Jaris im gleichnamigen Cup zur BERU-TOP-TEN-Rundstreckenmeisterschaft zum Einsatz kommen. Die Wagen werden im Toyota-Autohaus auf die Einsätze bestens vorbereitet. |
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