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Presse 2006Rallyefieber im Vogtland steigt Jubiläum für VMC-RallyePlauen. Am 8. Juli ist es wieder soweit, dann nämlich zieht es die Rallyefans zur 25. Auflage der ADMV-ACC-Vogtlandrallye nach Plauen. Zu erwarten sind wie in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Rallyefahrern und -fahrzeugen die rund um Plauen auf Sekundenjagd gehen. Auch wenn die letzte Zeit für alle Beteiligten des Vogtländischen-Motorsport-Clubs (VMC)durch den tragischen Verlust ihrer zwei Sportfreunde David Langheinrich und Oliver Bleich schwer war, wird die Vogtlandrallye auch in ihrem Sinne weitergeführt. Unter der Führung des Vorsitzenden Uwe Langheinrich und seinem Stellvertreter Steffen Rothe konnten wieder drei anspruchsvolle Wertungsprüfungen rund um die Spitzenstadt organisiert werden. Wie auch zu den vorherigen Ausgaben der Rallye kann man die Teams und Fahrer vor dem Start am Auto-Centrum Carl antreffen. Gute Möglichkeiten technische Kniffe zu bestaunen, ein fachliches Gespräch zu belauschen oder den Kontakt zu den Fahrern zu suchen, hat man am Freitag dem 7.Juli von 19 bis 21 Uhr. Die Crews haben hier die Möglichkeit ihre Fahrzeuge und Dokumente vor dem verpflichtenden Termin am Samstagmorgen den Sportkommissaren zur Prüfung vorzustellen. Richtig zur Sache geht es dann am Samstagmittag. Ab 12 Uhr starten die Motorsportler im Minutenabstand am Auto-Zentrum-Carl und machen sich auf den Weg über die erste Schleife durchs Vogtland. Nach einer kurzen Pause geht es zirka 15 Uhr wieder ins Plauener Umland, wo jeweils der zweite Durchgang der Wertungsprüfungen von den Teams in Angriff genommen wird. Ab 22 Uhr werden die Gewinner der einzelnen Wertungen bei der feierlichen Siegerehrung bekannt gegeben. Freie Presse, 07.07.2006 Sicherheit steht bei Vogtlandrallye an erster StelleMotorsport: VMC Plauen setzt morgen auf den Heimvorteil der Vorjahressieger Corazza/Rothe - 200 Helfer im EinsatzPlauen. Trotz immenser Sicherheitsvorkehrungen präsentiert sich der VMC Plauen zu 25. ADMV-ACC_Vogtlandrallye als zuschauerfreundlicher Veranstalter. „Wer mit den Fahrern ins Gespräch oder einfach nur zum Schauen kommen will, der ist bereits am Freitagabend im Rallyezentrum herzlich willkommen” betont VMC-Pressesprecher Kevin Zemanik. In der Zentrale, die wieder im Autocentrum Carl (ACC) an der Moorstraße in Plauen eingerichtet wurde, laufen heute ab 9 Uhr zur technischen Abnahme alle Fäden zusammen. Morgen werden 200 Sicherheitskräfte an der Strecke stehen, um die Gefahren weitgehend zu minimieren. Obwohl der Rennleltung um Uwe Langheinrich und Regina Fiedler nur 88 Meldungen vorliegen, ist das Starterfeld nach ihrer Auffassung qualitativ sehr gut besetzt. "Die Starterlisten werden leider immer kürzer. Dieser Trend lässt sich aber im nationalen Rallyesport bundesweit beobachten" weiß Zemanik, der für die Vogtlandrallye interessante Positionskämpfe vorhersieht. Als Favorit geht Vorjahressieger ger Peter Corazza ins Rennen. Der Mann aus Oelsnitz/Erzgebirge will im Mitsubishi Lancer EVO 7 seine Startnummer 1 verteidigen und den Heimvorteil von Beifahrer Steffen Rothe (VMC Plauen) erneut in Platz 1 ummünzen. Gegen dieses Vorhaben wird allerdings Frank Richert (Berlin/Startnummer 2) in seinem Ford Essort ankämpfen. Auftrumpfen sollte zudem auch der siegverwöhnte 3er Golf von Guido Imhoff aus Hannover (Startnummer 3). Der gastgebende Verein wird durch die Honda-Besatzungen Sven Tröger/Doreen Zemanik (Startnummer 8) und Sven Knorr/Andre Jockusch (7) sowie von Alexander Schürer und Klaus-Peter Schürer (Ford Fiesta/43) vertreten. Diesen Teams ist in den kleineren Klassen ein Uberraschungserfolg zuzutrauen. In den Kreis der Lokalmatadoren reiht sich zudem Jan Horlbeck (4) aus Netzschkau ein, der im Ford Sierra für den AC Hof startet. „Das Streckenprofil ist anspruchsvoll und die markantesten Zuschauerpunkte dürften sich in Planschwitz, Bösenbrunn und Rößnitz befinden” weiß Zemanik. Streckenskizzen, Renninformationen und die Starterliste finden die Rallyefans im Programmheft, das im Autohaus Geipel an der Schöpsdrehe, an einigen Tankstellen Planens, im Autocentrum-Carl und bei HiFi-Böhm zu haben ist. Gestern Abend: Letzte Vorbereitung für heutige Vogtlandrallye
-FOTO: Andreas WetzelWochenspiegel ADMV-ACC-Vogtland Rallye 2006 Vogtländer mischten vorne kräftig mitFORTSETZUNG VON SEITE 1Mit einer Gesamtzeit von 21:27,5 Minuten war die Scuderia Corazza deutlich vorn. Peter Corazza, ADAC-Motorsportler des Jahres 2005, und Tischlermeister Steffen Rothe fuhren fast fehlerfrei und bei fünf von sechs Wertungsprüfungen Bestzeit. Auf Platz drei fuhr der Netzschkauer Jan Horlbeck mit Beifahrer Enrico Lenk ins Ziel ein. Mit ihrem allradgetriebenen Ford Sierra Cosworth konnten die beiden Vogtländer überzeugen. Sicherlich war Jan Horlbeck auch beflügelt unterwegs, schließlich wird er demnächst zum zweiten Mal stolzer Vater. Weiterhin belegten die Lokalmatadoren und Honda Civic-Piloten Sven Knorr mit Beifahrer Andre Jokusch und Sven Tröger mit Beifahrerin Doreen Zemanik die Plätze fünf und sechs. Damit konnte Sven Knorr aus Zobes die Klasse N3 für sich entscheiden, ebenso wie Sven Tröger, der in der Klasse H12 die Nase vorn hatte. Fünfter in der Klasse H12, bis 1.600 Kubikzentimeter, wurde das vogtländische Team Schürer. Alexander Schürer mit Beifahrer und Vater Klaus-Peter Schürer starteten mit einem 140 PS starken Ford Fiesta. Sie rundeten eine eindrucksvolle Mannschaftsleistung des VMC Plauen erfolgreich ab und trugen so zum ersten Platz in der Mannschaftswertung bei. Den zweiten Pokal in der Mannschaftswertung konnte das Team I vom MC Grünhain mitnehmen. Die Siegerehrung fand am Abend im Rallyezentrum an der Moorstrasse statt. Bei PS-Geflüster und der Live-Übertragung des WM-Spiels um Platz drei wurden die Piloten und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bis tief in die Nacht gefeiert. Positiv zu vermerken ist der insgesamt reibungslose Ablauf der Rallye. Lediglich ein leichter Unfall ohne Personenschaden war zu verzeichnen. Insgesamt 18 Fahrzeuge wurden in diesem Jahr nicht gewertet. Zumeist waren technische Defekte der Grund zur Aufgabe. Ein Dank gebührt noch den vielen freiwilligen Helfern an der Strecke und im Rallyezentrum an der Moorstrasse, ohne die eine solche Rallye überhaupt nicht möglich wäre. 25. ADMV-ACC-Vogtlandrallye Vogtländisches Duo am schnellsten unterwegs
Vogtland-Rallye-Organisator Steffen Rothe und Bürgermeister Uwe Täschner nutzten die Gelegenheit, an Start und Ziel über den Motorsport zu philosophieren. Fotos: IGOR PASTIEROVIC
So sehen Sieger aus: Peter Corazza (links) und Steffen Rothe vom VMC Plauen waren mit ihrem Mitsubishi Lancer EV07 bei der 25. ADMV-ACC Vogtland Rallye die Schnellsten.
VON KAI MALDITZ
Im Vogtland dröhnten am Samstag die Motoren bei der 25. ADMV-ACC-Vogtland Rallye. Auf drei verschiedenen Wertungsprüfungen jagten insgesamt 83 Rallyewagen durch die sechs Wertungsprüfungen. Auf zwei Schleifen wurden ab 12 Uhr mittags die Wertungsprüfungen jeweils zwei Mal bewältigt. Start und Ziel war jeweils das Rallye-Zentrum im Plauener Autohaus ACC an der Moorstraße.
Die ersten beiden Streckenabschnitte Rößnitz-Rößnitz und Dehles-Geilsdorf waren den meisten Fahrer bekannt. Neu in diesem Jahr war die schnelle und schwierige Strecke Bösenbrunn-Oelsnitz.
Wie schon im Vorjahr konnten Peter Corazza mit Beifahrer Steffen Rothe vom einheimischen VMC Plauen die Gesamtwertung für sich entscheiden. Mit ihrem 300 PS starken Mitsubishi Lancer Evo 7 nahmen sie dem Zweitplatzierten und Neuling im Vogtland Raphael Ramonat mit Michael Ehrle fast 29 Sekunden ab. Mit einer Gesamtzeit von 21:27,5 Minuten war die Scuderia Corazza deutlich vorn. Peter Corazza, ADAC-Motorsportler des Jahres 2005, und Tischlermeister Steffen Rothe fuhren fast fehlerfrei und hielten bei fünf von sechs Wertungsprüfungen die Bestzeit. Auf Platz drei fuhr der Netzschkauer Jan Horlbeck mit Beifahrer Enrico Lenk ins Ziel. Mit ihrem allradgetriebenen Ford Sierra Cosworth konnten die beiden Vogtländer überzeugen. Sicherlich war Jan Horlbeck auch beflügelt unterwegs, schließlich wird er demnächst zum zweiten Mal stolzer Vater.
Weiterhin belebten die Lokalmatadoren und Honda Civic-Piloten Sven Knorr mit Beifahrer Andre Jokusch und Sven Tröger mit Beifahrerin Doreen Zemanik die Plätze fünf und sechs. Damit konnte Sven Knorr aus Zobes die Klasse N3 für sich entscheiden ebenso wie Sven Tröger, der in der Klasse H 12 die Nase vorn hatte.
Fünfter in der Klasse H 12, bis 1600 Kubikzentimeter, wurde das vogtländische Team Schürer. Alexander Schürer mit Beifahrer und Vater Klaus-Peter Schürer starteten mit einem 140 PS starken Ford Fiesta. Sie rundeten eine eindrucksvolle Mannschaftsleistung des VMC Plauen erfolgreich ab und trugen so zum ersten Platz in der Mannschaftswertung bei.
Den zweiten Pokal in der Mannschaftswertung konnte das Team I des MC Grünhain mitnehmen.
Die Siegerehrung fand am Samstagabend im Rallyezentrum an der Moorstraße statt. Bei PS-Geflüster und der Live-Übertragung des WM-Spiels um Platz drei wurden die Piloten und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bis tief in die Nacht gefeiert.
Positiv zu bemerken ist der insgesamt reibungslose Ablauf der Rallye. Lediglich ein leichter Unfall ohne Personenschaden war zu verzeichnen, 18 Fahrzeuge wurden in diesem Jahr nicht gewertet. Zumeist waren technische Defekte der Grund zur Aufgabe.
Ein Dank gebührt den vielen freiwilligen Helfern an der Strecke und im Rallyezentrum an der Moorstraße in Plauen, ohne die eine solche Rallye überhaupt nicht möglich wäre.
Stefan Lauterbach und Ramona Weiß aus Crottendorf beziehungsweise Gelenau zählten zu den 18 Fahrzeugen, die nicht gewertet werden konnten. Insgesamt verlief die Rallye durch das Vogtland aber nahezu reibungslos. Nur ein Unfall – der ohne Personenschaden blieb – war zu beklagen.
Gestern Abend: Alles gut zur Vogtland-Rallye Corazza/Rothe wieder vornPlauen (kare). Aufatmen in Plauen „Zur 25. ADMV-ACC-Vogtlandrallye gab es nur einen kleineren Unfall und damit trotz des zwischenzeitlich recht kritischen Wetters keine nennenswerten Zwischenfälle”, berichtete Kevin Zemanik gestern Abend am BLICK-Telefon. Der Pressesprecher des Veranstalters war vor allem deshalb gut gelaunt, weil mit Peter Corazza/ Steffen Rothe (Mitsubishi Lancer EVO 7) wahrscheinlich ein Heimsieg verbucht werden kann. „Wir müssen jetzt noch alle Einspruchsfristen abwarten, um den beiden dann nach 21 Uhr zum Sieg gratulieren zu können”, bangte Zemanik kurz vor Redaktionsschluss dieser Seite. Ob Corazza/Rothe tatsächlich den Sieg nach Hause gefahren haben, das erfahren die BLICK-Leser morgen in ihrer „Freien Presse”. Verraten werden kann aber bereits, dass unter den 70 Teams, die ins Ziel kamen, alle VMC-Autos waren. Ganz toll schlugen sich Sven Knorr/ Andre Jockusch die im Honda auf Gesamtplatz fünf landeten.
Beifahrerin Doreen Zemanik und Pilot Sven Tröger erreichten gestern zur 25. ADMV ACC-Vogtlandrallye sicher das ZieL Foto: Repert |
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